Was ist DHMO?Dihydrogenmonoxid (DHMO) ist eine farblose, geschmacks- und geruchslose Chemikalie. Es ist auch unter den Bezeichnungen Dihydrogenoxid, Hydrogen Hydroxit oder Hydritsäure bekannt.
Da über die Gefährdung durch DHMO immer noch viel zu wenig bekannt ist, hier einige der wichtigsten Fakten, größtenteils zusammengefasst basierend auf der Arbeit von DHMO.org
Ist DHMO gefährlich?
Ja! DHMO kann dem Menschen und der Natur in vielerlei Hinsicht gefährlich werden. Um nur einige der größten Gefahrenpotenziale zu nennen:
- Flüssiges DHMO führt bei versehentlicher Inhalation schon in geringen Mengen zum Tod. Allein in Deutschland sind Jahr für Jahr mehr als 600 Todesfälle direkt auf eine unbeabsichtigte Inhalation von DHMO zurückzuführen.
- Erhöhte Aufnahme von DHMO führt zu Symptomen wie Schwindel, Übelkeit und Erbrechen; in Extremfällen kann eine DHMO-Vergiftung zu Organschädigung führen und sogar tödlich sein.
- Schon bei nur wenige Sekunden dauerndem Kontakt mit gasförmigem DHMO drohen schwere Verbrennungen, die in schweren Fällen zum Tode führen.
- Längerer Kontakt mit festem DHMO führt zu Nekrosen der Haut und des darunterliegenden Gewebes (bei großflächiger Einwirkung nicht selten mit Todesfolge).
- In einer Vielzahl von Krebstumoren wurde DHMO in relevanten Mengen gefunden.
- DHMO ist eine der Hauptkomponenten in saurem Regen. Ohne DHMO wäre das Problem des sauren Regens praktisch bedeutungslos.
Wo wird DHMO verwendet?Nicht nur wegen der geringen Kosten, auch wegen den praktisch nicht vorhandenen Sicherheitsvorschriften im Umgang mit dieser Chemikalie, ist DHMO eines der wichtigsten Stoffe in modernen industriellen Produktionsverfahren. Verwendungszwecke sind z.B.:
- als Reinigungsmittel verschiedenster Anwendung
- als Lösungsmittel in der chemischen Industrie
- als Wärmeträger in Kernkraftwerken
- Zur Brandbekämpfung
- als Zusatz in Kosmetika, Cremes, Duschgels und Zahnpasta, um eine angenehme Konsistenz zu erreichen
- im industriellen Hausbau zur Herstellung von Beton und Mörteln
Bin ich von DHMO gefährdet?Ja, denn ein Kontakt mit DHMO lässt sich praktisch nicht vermeiden:
- DHMO kommt heute praktisch überall auf der Erde vor. In Flüssen und Seen ist die Konzentration allgemein am höchsten, die Ozeane sind nur leicht weniger belastet. Signifikant niedriger sind die Werte nur in wenigen unbewohnten Regionen der Erde.
- Fast alle Nahrungsmittel enthalten mehr oder weniger DHMO. Am meisten belastet sind die Getränke, hier steht an der Spitze der Skala das Mineralwasser. Bier und Wein sind im allgemeinen leicht weniger mit DHMO belastet, bei Spirituosen kann man von ca. 60% der Konzentration von Mineralwasser ausgehen. Die geringste Belastung weisen Nudeln und Reis (jeweils ungekocht) sowie Speiseöl auf.
- Auch im menschlichen Körper ist DHMO heute in praktisch allen Körperteilen enthalten. Die Aufnahme in den Körper erfolgt hauptsächlich durch Trinkwasser und Nahrung.
- In den heute üblichen Kläranlagen wird DHMO nicht in nennenswertem Maße abgebaut und gelangt daher ungehindert über die Flüsse ins Meer.
- Zum Teil von der Öffentlichkeit fast unbemerkt wird heute schon DHMO für verschiedenste Anwendungen unter freiem Himmel gelagert. Dabei wird DHMO zum Teil einfach in künstliche Gruben im Erdreich geleitet. Die Gefährdung der Bevölkerung sowie eine Kontamination des Untergrundes wird dabei bewusst in Kauf genommen.
Was kann ich tun?
- Informieren Sie sich eingehend über DHMO. Empfehlenswert als Einstieg ist Wikipedia.
- Unterstützen Sie den Verbotsaufruf von DHMO.org